Der vorliegende Pfarrbrief bietet, so glaube ich, eine gute Mischung an Information und Berichten aus der Pfarre. In besonderer Weise erwähne ich dabei die Initiative des Pfarrgemeinderates, mit den muslimischen MitbürgerInnen stärker ins Gespräch zu kommen.
Es wird sicher zukünftig die entscheidende Frage der Menschen in Europa sein, inwieweit sie, in einer immer näher zusammenrückenden Welt, den Dialog zwischen unterschiedlichen Kulturen und Religionen finden, als Basis eines respektvollen, vorurteilsfreien Umgangs miteinander. Es wäre schön, wenn Christen in Jenbach diesen beginnenden Dialog wohlwollend unterstützen und die christliche Hoffnung vor die oft vorhandene Skepsis stellen. „Durchs Reden kommen die Leut zusammen" sollte auch für diese Initiative gelten.
In besonderer Weise möchte ich aber auch auf die vielen Ehrenamtlichen hinweisen, die in diesem Pfarrbrief erwähnt sind. Ob die Verantwortlichen des Kirchenraumes, die Erstkommunion-GruppenleiterInnen, das Firmteam oder die Caritas-Haussammler (um nur einige zu erwähnen), alle tragen zu einem guten Klima in der Pfarre bei.
Reinhard Macht
Impressum: Der Jenbacher Pfarrbrief erscheint viermal im Jahr. Er soll dem Leser/der Leserin Hintergrundinformation über Pfarraktivitäten geben sowie spirituelle Anregungen anbieten. Mit der Zeitung möchten wir mit möglichst vielen Jen-bachern in Kontakt treten.
Inhaber und Herausgeber: Pfarre Jenbach St. Wolfgang und Leonhard, Tratzbergstraße 9, 6200 Jenbach, Tel. 05244/62255. Für den Inhalt verantwortlich: Pfarrer Marek Ciesielski, Reinhard Macht.
e-mail:
Internet: pfarre-jenbach.info
Redaktionsteam: Pfarrer Marek Ciesielski, Reinhard Macht, Maria Waldvogl, Annedore Kraler, Gerald Prock, Wolfgang Palaver, Josef Lackner. Gestaltung/Satz: Franz Födinger; Druck: Konzept Druck&Design Neururer, Schwaz; Fotos: Josef Lackner, Kainrath Georg, Eusebius Lorenzetti, privat.
e-mail:
Die nächste Ausgabe des Pfarrbriefes erscheint am 27. April 2008.
3 Pfarrbrief Februar 2008
Pfarre Jenbach
Pfarrer Marek Ciesielski.
Liebe Pfarrgemeinde!
Wir haben ein neues Jahr begonnen. Was bringt uns die
Zukunft? Als gläubige Menschen können wir uns sehr wohl
fragen: Wohin geht die Kirche? Wie sieht unsere Zukunft aus? Wie geht es in unserem Seelsorgeraum weiter?
Die Antwort darauf - sie ist im Grunde ganz einfach. So glaube ich zumindest. Sie ist einfach, weil es im Grunde nur eine Antwort geben kann: Die Kirche geht dorthin, wohin Jesus geht. Die Kirche kann gar nicht anders, als den Spuren Jesu zu folgen.Denn die Kirche ist von Jesus abhängig wie - entschuldigen Sie den Vergleich - wie ein Wassereimer von seinem Brunnen. Ohne Brunnen nützt der Eimer auch nicht mehr viel. Er kann höchstens in eine Ecke gestellt werden und sammelt den Abfall. Das ist aber nicht Sinn und Zweck der Kirche.
Sinn und Zweck der Kirche ist es, verbunden mit der lebendigen Quelle Jesus Christus zu sein und den Menschen aus dieser und keiner anderen Quelle lebendiges Wasser anzubieten - Wasser, das reinigt, belebt und stärkt. Es kommt also darauf an, mit Christus verbunden zu bleiben.
Noch einmal also die Frage: Wohin geht die Kirche? Wohin führt ihr Weg, wenn sie den Weg mit Jesus geht? Auch die Antwort darauf ist im Grunde einfach und diese kennen wir aus den Evangelien: Der Weg, den Jesus geht, ist geführt vom Heiligen Geist. Genauso müssen auch wir uns als Kirche vom Heiligen Geist führen lassen. Einen anderen Weg gibt es nicht. Jeder andere Weg führt in die Irre. Der Weg, den Jesus geht, hat drei „Stationen". Er führt:
• in die Wüste;
• ins heidnische Galiläa;
• nach Jerusalem.
Damit sind die entscheidenden Stationen genannt, die auch heute für die Kirche gelten: Zuerst lässt sich Jesus von Johannes taufen. Der Heilige Geist kommt auf Ihn herab und bestätigt seine Sendung. Dann geht Er in die Wüste und beginnt dort sein vierzigtägiges Fasten. So bereitet Er sich auf sein Wirken in der Öffentlichkeit vor. Bevor die Kirche zu den Menschen hingeht, ihnen den Glauben verkündet, ihnen die Sakramente spendet, ihnen in ihren Nöten hilft, mit ihnen Gottesdienst feiert oder irgendetwas anderes im Namen des Herrn tut, muss sie „in die Wüste" gehen und Einkehr halten. Die Verantwortlichen in der Kirche, d.h. auch der Pfarrer, Pastoralassistenten,
Fortsetzung nächste Seite
Pfarrbrief Februar 2008 4
Pfarre Jenbach
Religionslehrer, Wortgottesdienstleiter, alle „Mitarbeiter Christi", können nur fruchtbar arbeiten und handeln, wenn sie selber immer wieder die Stille, das Gebet, die lebendige Gemeinschaft mit Gott suchen.
Danach beginnt Jesus seine Tätigkeit in Galiläa. Dort ist Er aufgewachsen, dort ist seine Heimat. Doch was war das für ein Land, dieses Galiläa? Ein Land, in dem es nicht nur fromme Menschen gab, sondern auch Frömmler und Heiden ... Menschen ganz verschiedener Ausrichtung und Prägung. Es gab kein einheitliches Milieu. So war seine Sendung für Jesus beileibe kein Zuckerschlecken. Und so verwundert es auch nicht, dass seine Landsleute Ihn nach anfänglicher Begeisterung ablehnten und verwarfen. Er eckte bei ihnen an. Sie wollten Ihn loswerden. Das „heidnische Galiläa" sind heute Gemeinden wie Jenbach, wo weniger als 10% aller Katholiken eine lebendige (durch Teilnahme am Kirchen,- Pfarrleben) Beziehung zu Christus und seiner Kirche haben. Das „heidnische Galiläa" finden wir unter uns - wenn in den Familien nicht mehr gebetet wird und wo das Fernsehen an die Stelle von Gottesdienst, Gebet und Gespräch getreten ist. Jesus scheute sich damals nicht, ins heidnische Galiläa zu gehen; ins „heidnische Galiläa" zu gehen, ist auch heute Auftrag der Kirche. Wie Jesus damals beim Hauptmann von Kafarnaum findet die Kirche auch heute Glauben und Vertrauen dort, wo man es nicht vermutet hätte.
Und schließlich geht Jesus in die Stadt Jerusalem. Dort will Er seine Sendung vollenden: das Haus seines Vaters wieder zu einer Stätte des Gebetes zu machen. Jesus weiß, dass Er ein Opfer vollbringen muss, damit „alles neu wird". Darum ist Jerusalem der Ort, wo Er mit den Jüngern das Letzte Abendmahl feiert, das Vermächtnis der Liebe, das im Reich Gottes seine Erfüllung finden wird.
Die Kirche bleibt ihrer Sendung nicht treu, wenn sie Anerkennung und Beifall sucht. Die Kirche bleibt ihrer Sendung treu, wenn sie den Weg Jesu mitgeht. Sie bleibt ihrer Sendung treu, wenn sie bei Jesus bleibt, auch wenn´s Opferbereitschaft bedeutet.
Vor mehr als einem Jahr haben wir einen neuen Weg- als Seelsorgeraum - begonnen. Und doch gehen wir einen alten Weg, den Weg der Kirche.
Zu Beginn dieses neuen Jahres wünsche ich mir, uns allen und jedem einzelnen, dass wir auf diesem Weg nicht müde werden. Im Gegenteil: In der Gemeinschaft liegt unsere Stärke!
In diesem Sinne wünsche ich unserer Pfarre ein gutes Jahr miteinander und mit Jesus!
Euer Pfarrer Marek Ciesielski
5 Pfarrbrief Februar 2008
Pfarre Jenbach
Unsere
Pfarrkoordinatorin
Mein Name ist Monika Singer, ich bin verheiratet und habe 2 Buben im Alter von 5 und 8 Jahren. Nach der Pfarrgemeinderatswahl im März 2007 wurde ich zur Schriftführerin im Pfarrgemeinderat gewählt. Seit 1. November 2007 arbeite ich als Pfarrkoordinatorin. Zusammen mit Andrea Huber in Wiesing und Evelyn Strobl in Münster versuche ich, Pfarrer Marek Ciesielski in organisatorischen Angelegenheiten zu unterstützen. Die Pfarren bleiben untereinander in regem Kontakt, um Terminkollisionen zu vermeiden, aber auch um einander Anregungen zu geben und Informationen auszutauschen.
Jenbach ist eine Gemeinde mit einem regen Vereinsleben, das bei verschiedensten Anlässen eng mit dem Pfarrleben verknüpft ist. Daher ist eine reibungslose Koordi-nation und Kommunikation untereinander und nach außen hin wichtig – eine Herausforderung, die ich mit Freude annehme.
Zu erreichen bin ich unter 05244/62255 bzw. unter
Caritas Haussammlung
Alle Jahre wieder, so auch im März des Jahres 2008, wird für die Ärmsten in unserem Land gesammelt. Ich bitte wieder alle treuen Caritas Sammlerinnen und Sammler: Seid’s auch heuer wieder so gut und helft mit um die Not vieler Menschen zu lindern. Neben den engagierten Sammlern braucht es aber auch Menschen mit offenen Herzen und offenen Türen. Daher bitte ich die Jenbacherinnen und Jenbacher, weist unseren Engagierten im Auftrag der Caritas nicht die Tür, denn wo Not in unserem Land entsteht, da ist die Caritas mit unserer Hilfe und unseren Spendengeldern zur Stelle. Die Caritas der Diözese Innsbruck agiert dabei als Botschafterin unserer offenen Herzen und garantiert, dass jeder Euro dieser Haussammlung für Notsituationen in unserem Land verwendet wird.
Mit Dank im Voraus grüßt Christl Kainrath,
Hauptverantwortliche der Caritas Haussammlung
Pfarrbrief Februar 2008 6
Pfarre Jenbach
ERSTKOMMUNION 2008
Seit Jänner bereiten sich 41 Kinder mit ihren Tischmüttern auf ihre Erstkommunion vor. Nach dem Vorstellungsgottesdienst am 9. März, der Tauferneuerungsfeier am 13. April und einer intensiven Vorbereitungszeit in ihren Gruppen und in der Schule, wird es am 1.Mai (Christi Himmelfahrt) so weit sein:
Diese 41 Kinder empfangen zum ersten Mal die Hl. Kommunion!
Die Feier steht unter dem Motto: JESUS – DAS LICHT DER WELT!
Unsere Tischmüttergruppen
Angerer Renate und
Bader Claudia
Angerer Daniel
Bader Anna
Hebein Boris
Pertignol Anna
Pruckmayr Denise
Wirtenberger Eva
Brand Christoph
Martic Vanessa
Rupprechter Christian
Wirtenberger Felix
Schröder Christine
und Singer Monika
Engelmaier Janine
Jagatic Andrea
Lederwasch Julian
Lugauer Mathias
Schröder Daniel
Kotai Claudia und
Niessner Brigitte
Hofreiter Hannah
Lintner Katharina
Mladek Florian
Niessner Simon
Visintin Sarah
Schennach Gabi
und Hofreiter Maria
Brugger Sandro
Eberharter Lukas
Schennach Andreas
Widner Tobias
Neuner Birgit
Brachmaier Clara
Krieber Marco
Marojevic Clarissa
Müllauer Christopher
Neuner Michael
Cia Manuela und
Duftner Gabriela
Cia Laura
Duftner Vanessa
Eder Yvonne
Frühwirth Denise
Holzer Daniel
Kirchner Anton
Imamovic Tanja
Imamovic Lukas
Sanin Ewald
Rüba Sophie
Sanin Stefan
Rainer Gerda
Gruber Melissa
Knaus Lena
Markovic Dajana
Rainer Lukas
Wir freuen uns mit den Kindern und Tischmüttern auf ein eindrucksvolles
und bleibendes Fest! Das Vorbereitungsteam, Pfarrer Marek,
Gürtler Elisabeth und Kainrath Monika
7 Pfarrbrief Februar 2008
Pfarre Jenbach
Was wäre, wenn ....
Ja, was wäre, wenn es diese vielen Frauen und Männer nicht gäbe, die sich still und unauffällig um das Gotteshaus sorgen?
Im letzten Pfarrbrief wurden die Mesner und ihre Aufgaben vorgestellt. In diesem Beitrag sollen nun alle jene gewürdigt werden, die man zwar kaum bei ihrer Arbeit zu Gesicht bekommt, die aber doch einen unschätz- und unverzichtbaren Dienst für die Kirche leisten.
An erster Stelle darf ich dabei Frau Kathi Berger erwähnen, die mit viel Liebe und Geschmack Blumen und Zweige zu wunderschönen Gestecken und Sträußen arrangiert, womit der Charakter des jeweiligen Festes oder der Zeit im Kirchenjahr unauffällig noch einmal betont und der harmonische Gesamteindruck des Kirchenraumes verstärkt wird. Für Frau Berger sind nicht nur die Kirchenreinigung, sondern auch die Betreuung der Lourdes-Kapelle Herzensanliegen und Verpflichtung. Diese besorgt sie schon seit vielen Jahren zusammen mit Maria Angerer, Hanni Markt, Erni Penz, Marianna Pöchheim, und Gretl Speiser. Ihnen allen gilt unser herzlichster Dank!
In der Weihnachtszeit füllten wieder herrliche Christbäume den Altarraum. Seit Jahren spendierte die Tannen der ehemalige Waldaufseher Franz Grießenböck, diese Weihnachten waren sie ein Geschenk von Toni Nail. Das mit viel Arbeit und Mühe verbundene Aufrichten und Schmücken dieser großen Tannen besorgen Klara Altenburger, Helga Kinigadner, Anni und Max Steger, sowie Franz Hofreiter und Herbert Gapp die mit dem nicht ganz ungefährlichen Metier schon jahrelang vertraut sind: Ihnen ebenso ein aufrichtiges "Danke"! Denn was wäre auch in der Kirche Weihnachten ohne Christbäume?
In der kalten Jahreszeit ist der Platz vor dem Widum unscheinbar. Im Frühling und Sommer aber erfreuen üppiges Blühen und ein gepflegter Rasen Herz und Augen, sodass sich manche Vorübergehende gerne auf den Bänken zu einer kurzen Rast niederlassen, um die Farbenpracht der immer wechselnden Bepflanzungen zu bewundern. Pflanzen, gießen, jäten, den Rasen mähen - all das liegt in den Händen von Elsa Fimml, Erika Knapp und Sohn Werner, sowie Elsbeth Sautner, Helga Troger und Anni Wilfling, die von Anni Steger mit einer Kaffeejause gestärkt werden.
Danken hat etwas mit Denken zu tun. Deswegen wünsche ich uns allen mehr liebevolle Achtsamkeit, offene Augen und ein waches Herz im Wahrnehmen der vielen großen und kleineren Dienste in der Kirche, auch solcher, die in diesem Beitrag keine Erwähnung gefunden haben:
"Ein dankbares Wort gibt Wärme für drei Winter" (russisches Sprichwort)
Annedore Kraler
Pfarrbrief Februar 2008 8
Pfarre Jenbach
Begegnungen mit Muslimen in Jenbach
Die Jenbacher Bevölkerung hat sich in den letzten Jahrzehnten deutlich verändert. So sind heute beispielsweise von den 7100 EinwohnerInnen ca. 900 BewohnerInnen Muslime.
Die Hälfte unserer muslimischen Bevölkerung sind dabei keine Ausländer, sondern österreichische Staatsbürger. Doch selbst der Begriff „Muslime" umreißt nur sehr ungenau die islamische Bevölkerung in Jenbach, denn so wie es unter Christen Protestanten und Katholiken gibt, finden sich auch in der muslimischen Bevölkerung verschiedene Gruppierungen. Ca. zwei Drittel der Muslime in Jenbach gehören der Gruppe der Sunniten an. Sie treffen sich in der Jenbacher Moschee in der Achenseestraße. Ein Drittel gehört der Gruppe der Aleviten an, die sich im Vereinslokal des „Verein anatolischer Aleviten in Jenbach" in der Kirchgasse treffen.
Für ein gutes Zusammenleben in Jenbach ist es wichtig, dass es auch zu einem gegenseitigen Kennenlernen der religiösen Gruppierungen in unserem Ort kommt. Wir können uns dabei an den großen Entwicklungen in der Welt ein Vorbild nehmen. Im Oktober 2007 haben 138 führende Vertreter des Islams einen Brief an den Papst und andere Führer christlicher Kirchen geschrieben, in dem sie auf die Verantwortung hinwiesen, die Muslime und Christen für den Frieden in der Welt haben. In ihrem Brief verweisen sie vor allem auf das Doppelgebot der Gottes- und Nächstenliebe, das sich sowohl im Koran als auch in der jüdisch-christlichen Bibel findet. Der Papst hat inzwischen auf den Brief geantwortet und die 138 Verfasser zu einem Treffen nach Rom eingeladen. Für die Begegnung von Katholiken und Muslimen sind immer noch die Überlegungen des II. Vatikanischen Konzils wichtig. Dort haben die Konzilsväter festgehalten, dass die Kirche die Muslime mit „Hochachtung" betrachtet, weil sie „den alleinigen Gott anbeten, den lebendigen und in sich seienden, barmherzigen und allmächtigen, den Schöpfer Himmels und der Erde". Im Blick auf Konflikte in der Vergangenheit ruft das Konzil um das Bemühen des „gegenseitigen Verstehens" auf. Gemeinsam sollen Katholiken und Muslime für „Schutz und Förderung der sozialen Gerechtigkeit, der sittlichen Güter und nicht zuletzt des Friedens und der Freiheit für alle Menschen" eintreten. Im Geiste des Konzils
wollen auch wir in der Pfarre das gegenseitige Kennenlernen und Verstehen fördern. Im Dezember trafen sich Jenbacher Muslime – Sunniten und Aleviten – mit den Pfarrgemeinderäten. Pfarrer Marek Cieselski besuchte sowohl den Verein der Aleviten und nahm auch mit mehreren Vertretern der Pfarre am Opferfest der Moschee im Dezember teil. Heuer wollen wir weitere Treffen durchführen und dadurch neue Möglichkeiten der Begegnung schaffen.
Wolfgang Palaver
9 Pfarrbrief Februar 2008
Pfarre Jenbach
„Im vergangen Dezember fand ein erstes Gespräch zwischen dem
Pfarrgemeinderat und Vertretern der Muslimen in Jenbach statt"
20 – C + M + B - 08
Dreikönigsaktion der Kath. Jungschar „Hilfe unter gutem Stern"
Das Spendenergebnis der heurigen Sternsingeraktion beträgt 11.137,66 Euro. Ein großer Dank gilt allen, die uns Sternsingern ein offenes Ohr schenkten und uns in irgendeiner Form unterstützten. Besonders bedanken möchten wir uns bei allen GruppenbegleiterInnen und den Kindern, die sich aktiv in den Dienst dieser Sache gestellt haben.
Für die Sternsingeraktion
Lukas Rubisoier und Theresa Laner
Pfarrbrief Februar 2008 10
Pfarre Jenbach
5. Pfarrversammlung am
29. Dezember 2007
Schon zum fünften Mal kamen wir im vergangenen Dezember zu einer Pfarrversammlung im VZ zusammen.
Am Beginn stand eine kleine Dankfeier, in der wir uns bei Annedore Kraler (40 Jahre Organistin, Trauer- und Krankenpastoral), Franz Hofereiter, Helmut Pichler (20 Jahre Messner), Hermann Taxacher (12 Jahre Lektor, Wortgottesdienstleiter, Bildungswerk, Liturgiekreis), Beatrix Laner, Maria Rees, Maria Weisleitner (Firmteam der letzten 5 Jahre) sowie dem Sozialkreis der Pfarre bedankten.
Anschließend stellte sich der neue Pfarrgemeinderat vor und berichtete von seinen Aktivitäten. Besonders interessant war diesmal der Bericht von Mirjam Rees, die ein Jahr in Sambia (im Süden Afrikas) verbrachte und dort in einer Schule und einem Sozialzentrum für Waisenkinder mitarbeitete. Ein lustiges Spiel, das uns ins afrikanische Busfahren einführte, sowie viele Fotos brachten uns das Leben in Sambia näher.
Zum Abschluss der Pfarrversammlung berichtete Helmuth Ruech über den aktuellen Stand des Projekts „Kindergarten Neu" sowie weitere Aktivitäten des Pfarrkirchenrates. Wenn alles wie geplant klappt, so werden wir schon die nächste Pfarrversammlung im neuen Pfarrsaal durchführen können.
Wolfgang Palaver
Hermann Taxacher, Helmut Pichler
und Annedore Kraler
11 Pfarrbrief Februar 2008
Pfarre Jenbach
Firmteam: v.l. PfGRObm. Dr. Wolfgang Palaver, Christl Pichler, Maria Rees,
Maria Weisleitner, Pfr. Marek Ciecielski.
Im Rahmen der Jenbacher Pfarrversammlung am 29.12. 2007 berichtete Mirijam Rees über ihre nahezu 12 Monate lange Sozialarbeit bei einem Projekt der Don Bosco Schwestern als Volontärin für "Jugend Eine Welt - Don Bosco Aktion Austria". Ihr Vortrag über ihre Eindrücke in Makeni-Sambia (Afrika) mit beeindruckenden Bildern in einer Power Point Präsentation wurde mit großem Interesse aufgenommen. Auch mit humorvollen Einlagen - wie im Bild mit Maria Plattner (re) ist nicht gespart worden.
Pfarre Jenbach
Pfarrbrief Februar 2008 12
Gemeinsambewegen
Ein neues Gesicht im Dekanat!
Mein Name ist Daniel Fürhapter. Ich bin 27 Jahre alt und in Innsbruck daheim.
Seit dem 1. Oktober 2007 bin ich der neue Jugendleiter im Dekanat Jenbach Fügen. Meine Aufgabe ist das Planen und Durchführen überregionaler Aktionen und Veranstaltungen. Aber auch in den einzelnen Pfarren unseres wirklich großen Dekanats will ich versuchen mich einzubringen. So war ich schon bei einer Pfarrgemeinderatssitzung in Jenbach dabei und hab gemeinsam mit dem Jugendleiter Karl Pfeifer ein Konzept für einen Jugendraum in Jenbach erarbeitet. Zurzeit laufen auch die Planungen für die Firmvorbereitung, bei der ich mich einbringen darf.
Einige dekanatliche Aktionen wie zb. der Ostermarsch von Linz zum Stift Schlägl, eine Singaktion der Kisi Kids oder eine große diözesane Wallfahrt für ältere Ministranten nach Assisi sind schon in Planung! Sobald es darüber mehr zu berichten gibt, lest ihr wieder von mir!
Ich freu mich über alle die mithelfen, mitmachen und mit dabei sind!
Jugendleiter Daniel Fürhapter, Dorf 29, 6210 Wiesing, Tel. 0676/8730 7298,
Familienfasttag am 2. März 2008
Teilen macht stark
Eine liebgewonnene Tradition ist das Fastensuppenessen, bei dem das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden werden kann: Die freiwilligen Spenden kommen zur Gänze der Aktion „Familienfasttag" der Katholischen Frauenbewegung Österreichs für soziale Projekte zugute. Am Sonntag, den 2. März 2008, nach dem 10 Uhr-Gottesdienst (Untergeschoß der Volksschule) ist es wieder soweit – der Pfarrgemeinderat lädt alle herzlich ein, die Suppenvielfalt zu testen.
Für den Pfarrgemeinderat
Monika Singer
13 Pfarrbrief Februar 2008
Pfarre Jenbach
Im Gedenken an Renate Hoy (1947–2008)
Mit großer Trauer haben wir uns am 8. Jänner von der stellvertretenden Obfrau des Jenbacher Pfarrgemeinderates Renate Hoy verabschiedet, die in Folge einer schweren Krankheit viel zu früh, kurz nach Vollendung ihres 60. Lebensjahres verstorben ist.
Renate gehörte über viele Jahre der aktiven Kerngemeinde der Jenbacher Pfarre an. Seit 2002 war sie stellvertretende Obfrau des Pfarrgemeinderates. Schon viel länger war sie in den Arbeitskreisen „Glaube und Licht" und im Arbeitskreis „Trauerpastoral" engagiert. Sie vertrat unsere Pfarre außerdem auch seit Jahren im Dekanatsrat.
Wir haben Renate als eine ganz wichtige Stütze im Pfarrgemeinderat kennen gelernt, die sich vor allem um die gute Atmosphäre und das positive Zusammenleben in der Pfarre bemühte. Seit Jahren leitete sie unsere Aktion Fastensuppe im März und das Pfarrfest im Juni. Selbst als sie schon aufgrund ihrer Krankheit nicht mehr zu unseren Treffen des Pfarrgemeinderats kommen konnte, half sie mit, dass Fastensuppe und Pfarrfest erfolgreich durchgeführt werden konnten. Ihr Engagement für die Pfarre hat zu recht auch Anerkennung durch das Land erfahren. Im August 2005 erhielt sie die Verdienstmedaille des Landes Tirol.
Wir alle vermissen Renate und vertrauen auf ein Wiedersehen. Mögen sich viel an ihr ein Beispiel nehmen und sich ebenso selbstlos in den Dienst der Gemeinschaft stellen.
Pfarrgemeinderat Jenbach
Pfarrbrief Februar 2008 14
Pfarre Jenbach
TERMINKalender
Sa
2. Feb
19 Uhr Gottesdienst mit Generalvikar Bürgler (Spende des Blasiussegens und Lichterprozession)
So
3. Feb
10 Uhr Gottesdienst (Spende des Blasiussegens und anschließend Pfarrkaffee)
Mi
6. Feb
19 Uhr Aschermittwoch
Sa
9. Feb
19 Uhr Jugendmesse
So
24. Feb
10 Uhr Familienmesse
Mi
27. Feb
20 Uhr Taufvorbereitung im Pfarrhof
Mi
29. Feb
19.30 Uhr „Der Weg zur Auferstehung",
Fastenmedidation, kleiner Chor
So
2. März
Fastensuppe nach dem 10 Uhr- Gottesdienst
Sa
8. März
9 bis 16 Uhr Pfarrgemeinderatskongress in Innsbruck
19 Uhr Jugendmesse
So
9. März
10 Uhr Vorstellungsgottesdienst der Erstkommunikanten
So
16. März
Palmsonntag, 10 Uhr Eucharistiefeier und Palmprozession
Mo
17. März
19 Uhr Bussandacht
Do
20. März
Gründonnerstag, 19 Uhr Gründonnerstagsliturgie
Fr
21. März
Karfreitag, 15 Uhr Kinderkreuzweg
19 Uhr Karfreitagsliturgie
Sa
22. März
Karsamstag, 17 Uhr österlicher Kindergottesdienst
21 Uhr Auferstehungsfeier mit Speisenweihe
So
23. März
Ostersonntag, 23.3., 10 Uhr Festgottesdienst
Mo
24. März
Ostermontag, 10 Uhr Gottesdienst
Mi
26. März
20 Uhr Taufvorbereitung im Pfarrhof
Sa
5. April
19 Uhr Jugendmesse
So
6. April
10 Uhr Gottesdienst mit anschließendem Pfarrkaffee